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Award für Sichtbarkeit

Das sind die 25 Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft bewegen

Von: Carina Kontio

Die Gewinnerinnen des diesjährigen Awards von Edition F, dem Handelsblatt und Zeit Online stehen fest: Diese Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft bewegen, wurden ausgewählt.

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Im Februar hat sich die Businessplattform Edition F gemeinsam mit dem Handelsblatt und Zeit Online auf die Suche gemacht und auch Sie als Leser gefragt: Wer sind die 25 Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft verändern? Wer hinterfragt den Status Quo und lässt sich von Gegenwind nicht ausbremsen? Ziel des Wettbewerbs: Frauen sichtbar zu machen und zu zeigen, was sie tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten. Dabei sind in wenigen Wochen über 1.000 Nominierungen von Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen eingegangen, aus denen die Jury dann zur Abstimmung die Top-50-Kandidatinnen (siehe Foto) präsentierte. Welche 25 Frauen es nun ins Finale geschafft und am vergangenen Freitag in Berlin den diesjährigen Award gewonnen haben, erfahren Sie im folgenden Überblick.

25 Frauen Award 2019

Im Februar hat sich die Businessplattform Edition F gemeinsam mit dem Handelsblatt und Zeit Online auf die Suche gemacht und auch Sie als Leser gefragt: Wer sind die 25 Frauen, die mit ihrer Stimme unsere Gesellschaft verändern? Wer hinterfragt den Status Quo und lässt sich von Gegenwind nicht ausbremsen? Ziel des Wettbewerbs: Frauen sichtbar zu machen und zu zeigen, was sie tagtäglich für unsere Gesellschaft leisten. Dabei sind in wenigen Wochen über 1.000 Nominierungen von Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen eingegangen, aus denen die Jury dann zur Abstimmung die Top-50-Kandidatinnen (siehe Foto) präsentierte. Welche 25 Frauen es nun ins Finale geschafft und am vergangenen Freitag in Berlin den diesjährigen Award gewonnen haben, erfahren Sie im folgenden Überblick.

Agnes Becker ist Landwirtin und Politikerin von der Ökologisch-Demokratischen Partei in Bayern. Sie hat das bayerische „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Biene“ organisiert, mit dem sie sich für einen besseren Naturschutz und den Fortbestand der Bienen einsetzt. Bienen spielen in unserem Ökosystem eine sehr wichtige Rolle und übernehmen den Großteil der Bestäubung. Mit fast 1,8 Millionen Stimmen, die für eine Änderung im bayerischen Naturschutzgesetz abgestimmt haben, war es das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte Bayerns. Becker setzt damit ein starkes Zeichen für unsere gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten. (Credit: ÖDP)

Agnes Becker, Tierärztin und Initiatorin des „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“

Agnes Becker ist Landwirtin und Politikerin von der Ökologisch-Demokratischen Partei in Bayern. Sie hat das bayerische „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Biene“ organisiert, mit dem sie sich für einen besseren Naturschutz und den Fortbestand der Bienen einsetzt. Bienen spielen in unserem Ökosystem eine sehr wichtige Rolle und übernehmen den Großteil der Bestäubung. Mit fast 1,8 Millionen Stimmen, die für eine Änderung im bayerischen Naturschutzgesetz abgestimmt haben, war es das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte Bayerns. Becker setzt damit ein starkes Zeichen für unsere gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten.

(Credit: ÖDP)

Die Autorin und Philosophin Amani Abuzahra ist eine der bekanntesten Referentinnen rund um das Thema Islam in Österreich – darunter Schwerpunkte wie Interkulturalität, Frauen im Islam oder Identitätskonstruktionen muslimischer Jugendlicher. Ob im TV, als Gast in Podcasts oder in ihrer Community-Arbeit: Ihr Ansatz ist es, zu vermitteln, Menschen und deren Selbstbild zu stärken. Für sie ist es wichtig, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen, damit diese ihre eigenen Geschichten erzählen können. So geschehen beispielsweise in ihrem 2018 erschienenen Buch „Mehr Kopf als Tuch“, in dem sie muslimische Frauen aus Österreich und Deutschland für sich sprechen lässt. Sie ist Dozentin der Philosophie und Interkulturelle Pädagogik und lehrt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. (Credit: Dar Salma)

Amani Abuzahra, Philosophin und Pädagogin

Die Autorin und Philosophin Amani Abuzahra ist eine der bekanntesten Referentinnen rund um das Thema Islam in Österreich – darunter Schwerpunkte wie Interkulturalität, Frauen im Islam oder Identitätskonstruktionen muslimischer Jugendlicher. Ob im TV, als Gast in Podcasts oder in ihrer Community-Arbeit: Ihr Ansatz ist es, zu vermitteln, Menschen und deren Selbstbild zu stärken. Für sie ist es wichtig, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen, damit diese ihre eigenen Geschichten erzählen können. So geschehen beispielsweise in ihrem 2018 erschienenen Buch „Mehr Kopf als Tuch“, in dem sie muslimische Frauen aus Österreich und Deutschland für sich sprechen lässt. Sie ist Dozentin der Philosophie und Interkulturelle Pädagogik und lehrt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems.

(Credit: Dar Salma)

Schon als Kind schaute Anna Spindelndreier ihrem Vater regelmäßig bei der Arbeit über die Schulter. Mit neun Jahren bekam sie ihre eigene Kamera geschenkt. Seitdem lässt sie die Fotografie nicht mehr los, weshalb dann auch die Ausbildung zur Fotografin folgte. Mit ihren Werken setzt sie sich für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung ein. Spindelndreier ist selbst kleinwüchsig und weiß daher genau, mit welchen Vorurteilen Menschen mit Behinderung in der Medienlandschaft oft konfrontiert werden. Sie engagiert sich aber auch außerhalb ihrer künstlerischen Tätigkeit für eine inklusive Gesellschaft und arbeitet mit diversen Selbsthilfevereinen und sozialen Organisationen zusammen. (Credit: Sarah Rauch)

Anna Spindelndreier

Schon als Kind schaute Anna Spindelndreier ihrem Vater regelmäßig bei der Arbeit über die Schulter. Mit neun Jahren bekam sie ihre eigene Kamera geschenkt. Seitdem lässt sie die Fotografie nicht mehr los, weshalb dann auch die Ausbildung zur Fotografin folgte. Mit ihren Werken setzt sie sich für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung ein. Spindelndreier ist selbst kleinwüchsig und weiß daher genau, mit welchen Vorurteilen Menschen mit Behinderung in der Medienlandschaft oft konfrontiert werden. Sie engagiert sich aber auch außerhalb ihrer künstlerischen Tätigkeit für eine inklusive Gesellschaft und arbeitet mit diversen Selbsthilfevereinen und sozialen Organisationen zusammen.

(Credit: Sarah Rauch)

Die Autorin und Bloggerin schreibt auf ihrem Blog „Mama arbeitet“ über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Situation einer Alleinerziehenden. Sie ist zu einer wichtigen Stimme für Themen wie Kinderarmut und Armut von Alleinerziehenden geworden und hat keine Scheu, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen. Trotz Anfeindungen schreibt Christine Finke selbstbewusst über diese wichtigen Themen weiter und gibt so vielen anderen Alleinerziehenden ihre Unterstützung mit auf den Weg. Nach zehn Jahren Studium befindet sie sich nun im nächsten Abschnitt ihres Lebens: alleinerziehende berufstätige Mutter von drei Kindern. Mit ihren Blogartikeln und ihrem Buch „Allein, alleiner, alleinerziehend“ inspiriert sie andere Frauen (und Männer), zu sich selbst zu stehen und eine gerechtere Familienpolitik einzufordern. (Credit: Anna Gladkova)

Christine Finke, Autorin und Expertin für Alleinerziehende

Die Autorin und Bloggerin schreibt auf ihrem Blog „Mama arbeitet“ über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Situation einer Alleinerziehenden. Sie ist zu einer wichtigen Stimme für Themen wie Kinderarmut und Armut von Alleinerziehenden geworden und hat keine Scheu, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen. Trotz Anfeindungen schreibt Christine Finke selbstbewusst über diese wichtigen Themen weiter und gibt so vielen anderen Alleinerziehenden ihre Unterstützung mit auf den Weg. Nach zehn Jahren Studium befindet sie sich nun im nächsten Abschnitt ihres Lebens: alleinerziehende berufstätige Mutter von drei Kindern. Mit ihren Blogartikeln und ihrem Buch „Allein, alleiner, alleinerziehend“ inspiriert sie andere Frauen (und Männer), zu sich selbst zu stehen und eine gerechtere Familienpolitik einzufordern.
(Credit: Anna Gladkova)

Weil sie in der deutschen Medienlandschaft Diversität vermisste und es leid war, in Talkshows immer dieselben Leute über dieselben Themen reden zu sehen, entschloss sich Esra Karakaya, ihr Studium der Medienwissenschaften zu schmeißen und auf Youtube ihre eigene Talkshow „Black Rock Talk“ zu launchen. Dort bekommen jene Personen Scheinwerferlicht und Streitraum, die beides im öffentlichen Diskurs sonst häufig nicht bekommen – obwohl es ständig um sie geht. So spricht sie mit ihren Gästen zum Beispiel über westliche Schönheitsideale, die Nutzung diskriminierender Sprache oder geht der Frage nach, ob man Kunst und Künstler*in voneinander trennen kann. Esra Karakaya setzt sich so für eine neue, deutsche Medienlandschaft ein, in der sich alle repräsentiert fühlen können. (Credit: Hahn + Hartung)

Esra Karakaya, Moderatorin von „Black Rock Talk“

Weil sie in der deutschen Medienlandschaft Diversität vermisste und es leid war, in Talkshows immer dieselben Leute über dieselben Themen reden zu sehen, entschloss sich Esra Karakaya, ihr Studium der Medienwissenschaften zu schmeißen und auf Youtube ihre eigene Talkshow „Black Rock Talk“ zu launchen. Dort bekommen jene Personen Scheinwerferlicht und Streitraum, die beides im öffentlichen Diskurs sonst häufig nicht bekommen – obwohl es ständig um sie geht. So spricht sie mit ihren Gästen zum Beispiel über westliche Schönheitsideale, die Nutzung diskriminierender Sprache oder geht der Frage nach, ob man Kunst und Künstler*in voneinander trennen kann. Esra Karakaya setzt sich so für eine neue, deutsche Medienlandschaft ein, in der sich alle repräsentiert fühlen können.
(Credit: Hahn + Hartung)

Eva Schulz moderiert seit 2017 für Funk, das junge Online-Angebot von ARD und ZDF auf Facebook und Youtube das Politikformat „Deutschland3000“. Dort klärt sie ihr junges Publikum über das tagesaktuelle politische Geschehen in Deutschland auf und regt es damit an, sich politisch zu engagieren und eine eigene Haltung zu entwickeln. Dafür liefert sie ihnen Argumente und auch Streitpunkte, die sie den jungen Zuschauer*innen oft humorvoll und immer klar vermittelt. Außerdem experimentiert Eva Schulz auch immer wieder mit neuen Formen des Journalismus, in dem sie erkundet, wie man mit Social Media und Apps wie Snapchat Geschichten erzählen und Wissen vermitteln kann. (Credit: Alex Janetzko)

Eva Schulz, Journalistin und Moderatorin

Eva Schulz moderiert seit 2017 für Funk, das junge Online-Angebot von ARD und ZDF auf Facebook und Youtube das Politikformat „Deutschland3000“. Dort klärt sie ihr junges Publikum über das tagesaktuelle politische Geschehen in Deutschland auf und regt es damit an, sich politisch zu engagieren und eine eigene Haltung zu entwickeln. Dafür liefert sie ihnen Argumente und auch Streitpunkte, die sie den jungen Zuschauer*innen oft humorvoll und immer klar vermittelt. Außerdem experimentiert Eva Schulz auch immer wieder mit neuen Formen des Journalismus, in dem sie erkundet, wie man mit Social Media und Apps wie Snapchat Geschichten erzählen und Wissen vermitteln kann.
(Credit: Alex Janetzko)

Fatma Aydemir ist Redakteurin bei der taz. Dort hat sie das deutsch-türkische Internetportal taz.gazete mitinitiiert, um kritischen Stimmen aus der Türkei eine Bühne zu geben und den deutsch-türkischen Austausch zu fördern. In ihrer Kolumne und ihrem Debütroman „Ellenbogen“ schreibt Fatma Aydemir über die individuellen und strukturellen Formen von Gewalt gegenüber People of Color in Deutschland. Im Februar 2018 erschien außerdem der von ihr herausgegebene Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“, in dem sie verschiedene Stimmen von People of Color zum Thema Heimat und Deutschland vereint. Fatma Aydemir ist damit eine wichtige Stimme im Kampf gegen Rassismus. Sie unterstützt mit ihrer Arbeit Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und setzt sich offen für eine vielfältige und gerechte Gesellschaft ein, in der wir alle leben wollen. (Credit: Valerie-Siba Rousparast)

Fatma Aydemir, Journalistin und Autorin

Fatma Aydemir ist Redakteurin bei der taz. Dort hat sie das deutsch-türkische Internetportal taz.gazete mitinitiiert, um kritischen Stimmen aus der Türkei eine Bühne zu geben und den deutsch-türkischen Austausch zu fördern. In ihrer Kolumne und ihrem Debütroman „Ellenbogen“ schreibt Fatma Aydemir über die individuellen und strukturellen Formen von Gewalt gegenüber People of Color in Deutschland. Im Februar 2018 erschien außerdem der von ihr herausgegebene Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“, in dem sie verschiedene Stimmen von People of Color zum Thema Heimat und Deutschland vereint. Fatma Aydemir ist damit eine wichtige Stimme im Kampf gegen Rassismus. Sie unterstützt mit ihrer Arbeit Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und setzt sich offen für eine vielfältige und gerechte Gesellschaft ein, in der wir alle leben wollen.
(Credit: Valerie-Siba Rousparast)

Felicia Ewert klärt unter anderem auf ihrem Twitter-Account @redhidinghood über Transfeindlichkeit und Cissexismus auf. Diese Themen bearbeitet sie auch in ihrem 2018 erschienenen Buch „Trans.Frau.Sein.” in dem sie auch über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Lebensgeschichte schreibt. Sie studiert Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung und hält regelmäßig Vorträge über Feminismus und erklärt, warum wir intersektional denken und handeln müssen, um wahre Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zu erreichen. Mit ihrer Arbeit trägt Felicia Ewert dazu bei, Diskriminierungsmechanismen sichtbar zu machen und zu reduzieren und Wissen über Transgeschlechtlichkeit breiter zugänglich zu machen. (Credit: Anne Koch)

Felicia Ewert, Politikwissenschaftlerin und Autorin

Felicia Ewert klärt unter anderem auf ihrem Twitter-Account @redhidinghood über Transfeindlichkeit und Cissexismus auf. Diese Themen bearbeitet sie auch in ihrem 2018 erschienenen Buch „Trans.Frau.Sein.” in dem sie auch über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Lebensgeschichte schreibt. Sie studiert Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung und hält regelmäßig Vorträge über Feminismus und erklärt, warum wir intersektional denken und handeln müssen, um wahre Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zu erreichen. Mit ihrer Arbeit trägt Felicia Ewert dazu bei, Diskriminierungsmechanismen sichtbar zu machen und zu reduzieren und Wissen über Transgeschlechtlichkeit breiter zugänglich zu machen.
(Credit: Anne Koch)

Gabriele Gün Tank ist Geschäftsleiterin von „Neue Deutsche Organisationen“, einem bundesweiten Netzwerk von Initiativen, bestehend aus Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten, jüdischen, muslimischen und vielen weiteren Engagierten. Sie machen sich für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit stark. Gabriele Gün Tank steht somit für eine gleichberechtigte und faire Teilhabe aller Menschen, ganz gleich welcher Hautfarbe, ein. Unter ihrer Verantwortung stand neun Jahre lang die kultur- und bildungspolitische Veranstaltungsreihe „CrossKultur“, die sich für ein bereicherndes Miteinander aller Kulturen ausspricht. (Credit: A. Doğan)

Gabriele Gün Tank, Geschäftsleiterin von „Neue Deutsche Organisationen“

Gabriele Gün Tank ist Geschäftsleiterin von „Neue Deutsche Organisationen“, einem bundesweiten Netzwerk von Initiativen, bestehend aus Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten, jüdischen, muslimischen und vielen weiteren Engagierten. Sie machen sich für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit stark. Gabriele Gün Tank steht somit für eine gleichberechtigte und faire Teilhabe aller Menschen, ganz gleich welcher Hautfarbe, ein. Unter ihrer Verantwortung stand neun Jahre lang die kultur- und bildungspolitische Veranstaltungsreihe „CrossKultur“, die sich für ein bereicherndes Miteinander aller Kulturen ausspricht.
(Credit: A. Doğan)

Die schonungslosen, lauten und sehr lustigen Beiträge von Idil Baydar aka „Jilet Ayse“ sind heute aus der deutschen Comedylandschaft nicht mehr wegzudenken. Ihre ersten sozialkritischen Videos veröffentlichte die Comedian 2011 auf Youtube. Inzwischen ist sie auf allen Social-Media-Kanälen unterwegs und klärt über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und aktuelles politisches Geschehen auf. Dabei nimmt die Comedian kein Blatt vor den Mund. Idil Baydar schreckt nicht davor zurück, ihren Zuschauer*innen den Spiegel vorzuhalten und zwingt sie dadurch, ihr Verhalten zu reflektieren. Mit ihrer Arbeit trägt sie zu mehr Diversität und zum Kampf gegen Vorurteile in der deutschen Medienlandschaft bei. (Credit: Cengiz Karahan)

Idil Baydar, Schauspielerin und Comedian

Die schonungslosen, lauten und sehr lustigen Beiträge von Idil Baydar aka „Jilet Ayse“ sind heute aus der deutschen Comedylandschaft nicht mehr wegzudenken. Ihre ersten sozialkritischen Videos veröffentlichte die Comedian 2011 auf Youtube. Inzwischen ist sie auf allen Social-Media-Kanälen unterwegs und klärt über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und aktuelles politisches Geschehen auf. Dabei nimmt die Comedian kein Blatt vor den Mund. Idil Baydar schreckt nicht davor zurück, ihren Zuschauer*innen den Spiegel vorzuhalten und zwingt sie dadurch, ihr Verhalten zu reflektieren. Mit ihrer Arbeit trägt sie zu mehr Diversität und zum Kampf gegen Vorurteile in der deutschen Medienlandschaft bei.
(Credit: Cengiz Karahan)

Josefa Nereus hat ursprünglich Mediengestaltung studiert, arbeitet aber nun seit sechs Jahren als Sexworkerin in Hamburg. Auf ihrem Youtube-Kanal „Wissen.Macht.Sex“ klärt sie ehrlich über Sexarbeit auf und räumt mit gängigen Klischees über den Beruf auf. Außerdem ist sie Sprecherin des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen, mit dem sie sich für die Entstigmatisierung von Sexarbeit einsetzt und für die Rechte von allen in der Sexarbeit tätigen Menschen kämpft. Sie ist Vorbild für einen selbstbestimmten und informierten Diskurs zu Sexualität und Sexarbeit. (Credit: Lukas Wahl)

Josefa Nereus, Sexarbeiterin

Josefa Nereus hat ursprünglich Mediengestaltung studiert, arbeitet aber nun seit sechs Jahren als Sexworkerin in Hamburg. Auf ihrem Youtube-Kanal „Wissen.Macht.Sex“ klärt sie ehrlich über Sexarbeit auf und räumt mit gängigen Klischees über den Beruf auf. Außerdem ist sie Sprecherin des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen, mit dem sie sich für die Entstigmatisierung von Sexarbeit einsetzt und für die Rechte von allen in der Sexarbeit tätigen Menschen kämpft. Sie ist Vorbild für einen selbstbestimmten und informierten Diskurs zu Sexualität und Sexarbeit.
(Credit: Lukas Wahl)

Julia Reda setzt sich für ein freies Internet ein – und sie kämpft dafür, dass das Urheberrecht in der EU vereinheitlicht, progressiv und stark für die Zukunft wird. Die Politikerin ist eine der jüngsten Abgeordneten im EU-Parlament. Hier vertritt sie die Piratenpartei und wehrt sich aktuell gegen Artikel 13, der einen Upload-Filter für das Internet vorsieht. Für ihr Anliegen spricht sie nicht nur im Parlament, sondern geht auch auf die Straße. Zuletzt rief sie zu Protesten gegen die Vorverlegung der Abstimmung zum Upload-Filter auf. Julia Reda vertritt und engagiert sich im Parlament unermüdlich für Menschen, die die Zukunft des Internets mitbestimmen möchten. (Credit: Public Domain)

Julia Reda, Netzpolitikerin

Julia Reda setzt sich für ein freies Internet ein – und sie kämpft dafür, dass das Urheberrecht in der EU vereinheitlicht, progressiv und stark für die Zukunft wird. Die Politikerin ist eine der jüngsten Abgeordneten im EU-Parlament. Hier vertritt sie die Piratenpartei und wehrt sich aktuell gegen Artikel 13, der einen Upload-Filter für das Internet vorsieht. Für ihr Anliegen spricht sie nicht nur im Parlament, sondern geht auch auf die Straße. Zuletzt rief sie zu Protesten gegen die Vorverlegung der Abstimmung zum Upload-Filter auf. Julia Reda vertritt und engagiert sich im Parlament unermüdlich für Menschen, die die Zukunft des Internets mitbestimmen möchten.
(Credit: Public Domain)

Dr. Kira Marrs forscht zur Zukunft der Arbeit und der Gesellschaft – sie fokussiert dabei auf die Förderung der Entwicklungschancen und Karrieren von Frauen in der digitalen Transformation. Als eine der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet setzt sie sich für eine neue, gendergerechte Arbeitswelt ein und gestaltet diese aktiv mit. Mit ihrer Forschung und ihrem Engagement leistet sie einen wichtigen Beitrag für die berufliche Zukunft von Frauen und liefert wichtige Fakten für aktuelle Debatten und Entscheidungen. Dr. Kira Marrs setzt dabei auf praktische Veränderungen direkt in den Unternehmen. So baut auch das gerade gestartete Projekt #WomenDigit betriebliche Praxislaboratorien in Vorreiterunternehmen auf mit dem Ziel Frauen zu aktiven Gestalterinnen der digitalen Arbeitswelt zu machen. (Credit: Ingo Cordess)

Dr. Kira Marrs, Wissenschaftlerin und Expertin für digitalen Umbruch

Dr. Kira Marrs forscht zur Zukunft der Arbeit und der Gesellschaft – sie fokussiert dabei auf die Förderung der Entwicklungschancen und Karrieren von Frauen in der digitalen Transformation. Als eine der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet setzt sie sich für eine neue, gendergerechte Arbeitswelt ein und gestaltet diese aktiv mit. Mit ihrer Forschung und ihrem Engagement leistet sie einen wichtigen Beitrag für die berufliche Zukunft von Frauen und liefert wichtige Fakten für aktuelle Debatten und Entscheidungen. Dr. Kira Marrs setzt dabei auf praktische Veränderungen direkt in den Unternehmen. So baut auch das gerade gestartete Projekt #WomenDigit betriebliche Praxislaboratorien in Vorreiterunternehmen auf mit dem Ziel Frauen zu aktiven Gestalterinnen der digitalen Arbeitswelt zu machen.
(Credit: Ingo Cordess)

Dr. Kristina Hänel ist eine der bekanntesten Stimmen im Kampf für die Streichung von §219a und inzwischen zur Symbolfigur der Bewegung geworden. Dafür, dass sie auf ein Informationsrecht für ungewollt schwangere Frauen pocht, wird die Ärztin seit Monaten massiv angegangen, online und offline. Regelmäßig wird versucht, sie mundtot zu machen und sie und ihre Arbeit zu diskreditieren. Seit 2009 wurden drei Ermittlungsverfahren gegen Dr. Kristina Hänel in die Wege geleitet, weil sie auf ihrer Website darüber informiert, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Zuletzt wurde sie deshalb vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe verurteilt. Kristina Hänel lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und kämpft weiter unbeirrt für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. (Credit: Fotostudio Celebi)

Dr. Kristina Hänel, Ärztin

Dr. Kristina Hänel ist eine der bekanntesten Stimmen im Kampf für die Streichung von §219a und inzwischen zur Symbolfigur der Bewegung geworden. Dafür, dass sie auf ein Informationsrecht für ungewollt schwangere Frauen pocht, wird die Ärztin seit Monaten massiv angegangen, online und offline. Regelmäßig wird versucht, sie mundtot zu machen und sie und ihre Arbeit zu diskreditieren. Seit 2009 wurden drei Ermittlungsverfahren gegen Dr. Kristina Hänel in die Wege geleitet, weil sie auf ihrer Website darüber informiert, dass sie Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Zuletzt wurde sie deshalb vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe verurteilt. Kristina Hänel lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und kämpft weiter unbeirrt für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen.
(Credit: Fotostudio Celebi)

Laura Gehlhaar setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung und gegen Body Shaming ein. Sie selbst konnte sich als Rollstuhlfahrerin schon viele Sprüche wie „Mensch toll, dass Sie auch rausgehen” anhören. Sie kontert mit Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit auf ihrem Blog und in ihrem Buch „Kann man da noch was machen?“. Hier erzählt sie mit viel Selbstironie von ihrem Alltag. Auf ihrem Blog räumt sie mit Vorurteilen gegenüber Rollstuhlfahrer*innen auf und setzt sich für eine inklusive Gesellschaft ein. Als Lebenscoach hört sie Menschen zu und berät sie zu jeglichen Themen, die ihnen am Herzen liegen. Sie ist Teil des Vereins Sozialhelden und entwickelte dort die Onlinekarte Wheelmap, in welche behindertengerechte Orte eingetragen werden können. (Credit: Andi Weiland)

Laura Gehlhaar, Autorin und Coach

Laura Gehlhaar setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung und gegen Body Shaming ein. Sie selbst konnte sich als Rollstuhlfahrerin schon viele Sprüche wie „Mensch toll, dass Sie auch rausgehen” anhören. Sie kontert mit Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit auf ihrem Blog und in ihrem Buch „Kann man da noch was machen?“. Hier erzählt sie mit viel Selbstironie von ihrem Alltag. Auf ihrem Blog räumt sie mit Vorurteilen gegenüber Rollstuhlfahrer*innen auf und setzt sich für eine inklusive Gesellschaft ein. Als Lebenscoach hört sie Menschen zu und berät sie zu jeglichen Themen, die ihnen am Herzen liegen. Sie ist Teil des Vereins Sozialhelden und entwickelte dort die Onlinekarte Wheelmap, in welche behindertengerechte Orte eingetragen werden können.
(Credit: Andi Weiland)

Luisa Neubauer ist das deutsche Gesicht der Schülerstreik-Bewegung „Fridays for Future“, die von Greta Thunberg im August 2018 ins Leben gerufen wurde. Anfang 2019 begann Luisa, auch Streiks in Deutschland zu organisieren. Dafür mobilisierte sie bundesweit tausende Schüler*innen und Studierende und rief dazu auf, für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Luisa Neubauer fordert, dass Regierungen weltweit endlich anfangen, eine Klimapolitik zu entwerfen, die mit dem Pariser Klimaabkommen kompatibel ist. Sie möchte, dass alle Generationen sich endlich aktiv für eine gemeinsame, bessere Zukunft auf unserem Planeten positionieren. Bis es so weit ist, demonstriert sie weiterhin freitags und ruft deutschlandweit dazu auf. Luisa studiert Geographie an der Uni Göttingen. (Credit: Marlin Helene)

Luisa Neubauer, Klimaschutz-Aktivistin

Luisa Neubauer ist das deutsche Gesicht der Schülerstreik-Bewegung „Fridays for Future“, die von Greta Thunberg im August 2018 ins Leben gerufen wurde. Anfang 2019 begann Luisa, auch Streiks in Deutschland zu organisieren. Dafür mobilisierte sie bundesweit tausende Schüler*innen und Studierende und rief dazu auf, für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Luisa Neubauer fordert, dass Regierungen weltweit endlich anfangen, eine Klimapolitik zu entwerfen, die mit dem Pariser Klimaabkommen kompatibel ist. Sie möchte, dass alle Generationen sich endlich aktiv für eine gemeinsame, bessere Zukunft auf unserem Planeten positionieren. Bis es so weit ist, demonstriert sie weiterhin freitags und ruft deutschlandweit dazu auf. Luisa studiert Geographie an der Uni Göttingen.
(Credit: Marlin Helene)

„Oben und unten” heißt die Kolumne von Margarete Stokowski. Sie erscheint regelmäßig bei Spiegel Online zwischen den vielen von Männern verfassten Kolumnen und mischt mit ihren Ansichten den Diskurs auf. Sie ist als feministische Stimme unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und scheut sich nicht, ihre Meinung laut und stark zu vertreten. Auch gegenüber der Politik nimmt sie kein Blatt vor den Mund und positioniert sich klar gegen rechts. In ihrem Buch „Untenrum frei“ schreibt sie offen über Wahrnehmung von Frauen, Sex, Liebe, Feminismus und ihre persönlichen Erlebnisse. Mit ihren starken und ehrlichen Texten prägt und treibt sie den Feminismus voran. (Credit: Rosanna Graf)

Margarete Stokowski, Autorin und Feministin

„Oben und unten” heißt die Kolumne von Margarete Stokowski. Sie erscheint regelmäßig bei Spiegel Online zwischen den vielen von Männern verfassten Kolumnen und mischt mit ihren Ansichten den Diskurs auf. Sie ist als feministische Stimme unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und scheut sich nicht, ihre Meinung laut und stark zu vertreten. Auch gegenüber der Politik nimmt sie kein Blatt vor den Mund und positioniert sich klar gegen rechts. In ihrem Buch „Untenrum frei“ schreibt sie offen über Wahrnehmung von Frauen, Sex, Liebe, Feminismus und ihre persönlichen Erlebnisse. Mit ihren starken und ehrlichen Texten prägt und treibt sie den Feminismus voran.
(Credit: Rosanna Graf)

Prof. Dr. Maria Wersig ist seit 2017 Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Der Verband gehört seit über 70 Jahren zu den wichtigsten Frauenverbänden in Deutschland und macht Lobbyarbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Ohne gute Gesetzgebung wird das nicht gelingen, sagt Prof. Dr. Maria Wersig. Dazu arbeitet sie auch als Professorin an der Fachhochschule Dortmund, zu Antidiskriminierungsrecht, Sozial-, Familien- und Steuerrecht. Die Gleichstellungswirkung von Recht ist das Zentrum ihrer wissenschaftlichen und politischen Arbeit: zu den Themen Ihrer Bücher gehören die Reformresistenz des Ehegattensplittings und Geschlechterrollenbilder im Unterhaltsrecht. (Credit: Hoffotografen)

Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes

Prof. Dr. Maria Wersig ist seit 2017 Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Der Verband gehört seit über 70 Jahren zu den wichtigsten Frauenverbänden in Deutschland und macht Lobbyarbeit für Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Ohne gute Gesetzgebung wird das nicht gelingen, sagt Prof. Dr. Maria Wersig. Dazu arbeitet sie auch als Professorin an der Fachhochschule Dortmund, zu Antidiskriminierungsrecht, Sozial-, Familien- und Steuerrecht. Die Gleichstellungswirkung von Recht ist das Zentrum ihrer wissenschaftlichen und politischen Arbeit: zu den Themen Ihrer Bücher gehören die Reformresistenz des Ehegattensplittings und Geschlechterrollenbilder im Unterhaltsrecht.
(Credit: Hoffotografen)

Meşale Tolu ist Übersetzerin, Journalistin und engagiert sich für Pressefreiheit und Menschenrechte. Aufgrund ihrer journalistischen Arbeit in der Türkei wurden sie und ihr zweijähriger Sohn acht Monate lang in Untersuchungshaft festgehalten. Nach ihrer Entlassung begann sie, auf die unrechtmäßige und willkürliche Behandlung von Journalist*innen, Student*innen, Oppositionellen und vielen anderen aufmerksam zu machen. Meşale Tolu engagiert sich seit ihrer Freilassung für die anderen zu Unrecht verhafteten Menschen und lässt sich von ihren Erfahrungen nicht unterkriegen, sondern kämpft weiter für Menschenrechte. (Credit: Madlen-Krippendorf)

Meşale Tolu, Journalistin

Meşale Tolu ist Übersetzerin, Journalistin und engagiert sich für Pressefreiheit und Menschenrechte. Aufgrund ihrer journalistischen Arbeit in der Türkei wurden sie und ihr zweijähriger Sohn acht Monate lang in Untersuchungshaft festgehalten. Nach ihrer Entlassung begann sie, auf die unrechtmäßige und willkürliche Behandlung von Journalist*innen, Student*innen, Oppositionellen und vielen anderen aufmerksam zu machen. Meşale Tolu engagiert sich seit ihrer Freilassung für die anderen zu Unrecht verhafteten Menschen und lässt sich von ihren Erfahrungen nicht unterkriegen, sondern kämpft weiter für Menschenrechte.

(Credit: Madlen-Krippendorf)

Monika Salzer gründete Ende 2017 die Facebook-Gruppe „Omas gegen Rechts“. Mittlerweile haben sich „Omas“ deutschland- und österreichweit der zivilgesellschaftlichen Plattform angeschlossen. Ihnen geht es um ein gemeinsames Europa, soziale Standards, Gleichstellung von Mann und Frau und vor allem positionieren sie sich klar und laut gegen den Rechtsruck. Zusammen wollen sie eine starke Stimme für die Zukunft aller Kinder und Enkelkinder bilden. Das Motto von Monika Salzer: „Alt sein heißt nicht stumm sein!“. Zudem hat sie erst vor kurzem eine weitere Initiative namens „Grannies against the right-wing parties in Europe“ gegründet. (Credit: Christopher Glanzl)

Monika Salzer, Psychotherapeutin und Aktivistin

Monika Salzer gründete Ende 2017 die Facebook-Gruppe „Omas gegen Rechts“. Mittlerweile haben sich „Omas“ deutschland- und österreichweit der zivilgesellschaftlichen Plattform angeschlossen. Ihnen geht es um ein gemeinsames Europa, soziale Standards, Gleichstellung von Mann und Frau und vor allem positionieren sie sich klar und laut gegen den Rechtsruck. Zusammen wollen sie eine starke Stimme für die Zukunft aller Kinder und Enkelkinder bilden. Das Motto von Monika Salzer: „Alt sein heißt nicht stumm sein!“. Zudem hat sie erst vor kurzem eine weitere Initiative namens „Grannies against the right-wing parties in Europe“ gegründet.
(Credit: Christopher Glanzl)

Natalie Dedreux schreibt für das Magazin „Ohrenkuss“, welches ausschließlich Texte von Autor*innen mit Down-Syndrom veröffentlicht. Auf ihrem eigenen Blog lässt Natalie Dedreux ihre Leser*innen an ihrem Leben, ihren Reisen und Gedanken teilhaben. Sie schreibt von ihrem Engagement für das Wahlrecht für Menschen mit Behinderung bis hin zu ihrem Einsatz für Geflüchtete. Ihr Traum ist es Journalistin zu werden, und eine der wichtigsten Eigenschaften bringt sie auf jeden Fall mit: den Mut, die richtigen Fragen zu stellen. Wie zum Beispiel in ihrem Gespräch mit Angela Merkel zum Thema Spätabtreibungen. (Credit: Britt Schilling)

Natalie Dedreux, Expertin für Down-Syndrom

Natalie Dedreux schreibt für das Magazin „Ohrenkuss“, welches ausschließlich Texte von Autor*innen mit Down-Syndrom veröffentlicht. Auf ihrem eigenen Blog lässt Natalie Dedreux ihre Leser*innen an ihrem Leben, ihren Reisen und Gedanken teilhaben. Sie schreibt von ihrem Engagement für das Wahlrecht für Menschen mit Behinderung bis hin zu ihrem Einsatz für Geflüchtete. Ihr Traum ist es Journalistin zu werden, und eine der wichtigsten Eigenschaften bringt sie auf jeden Fall mit: den Mut, die richtigen Fragen zu stellen. Wie zum Beispiel in ihrem Gespräch mit Angela Merkel zum Thema Spätabtreibungen.
(Credit: Britt Schilling)

Dr. Sandra von Möller gründete 2003 den Verein KIDsmiling, der Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen unterstützt und Ihnen Perspektiven für die Zukunft aufzeigt. Heute ist die dreifache Mutter ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins, Vizepräsidentin der IHK Köln und Geschäftsführerin des mittelständischen Technologie-Unternehmens BÄRO GmbH & Co. KG. Sie ist überzeugt davon, dass jedes Kind Fähigkeiten hat, die es zu fördern gilt, um als Erwachsene ein unabhängiges und erfolgreiches Leben führen zu können. Weitere Herzensthemen sind für sie Diversity und die Gleichberechtigung von Frauen im Berufsleben. Dazu fordert sie massiv verbesserte Betreuungsangebote für Kinder wie flexible Kita-Plätze und Ganztagsschulen ebenso wie Frauenquoten. Im Übrigen plädiert sie für nachhaltiges Denken und Handeln – in den Unternehmen wie privat. (Credit: Maria Schulz)

Dr. Sandra von Möller, Unternehmerin

Dr. Sandra von Möller gründete 2003 den Verein KIDsmiling, der Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen unterstützt und Ihnen Perspektiven für die Zukunft aufzeigt. Heute ist die dreifache Mutter ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins, Vizepräsidentin der IHK Köln und Geschäftsführerin des mittelständischen Technologie-Unternehmens BÄRO GmbH & Co. KG. Sie ist überzeugt davon, dass jedes Kind Fähigkeiten hat, die es zu fördern gilt, um als Erwachsene ein unabhängiges und erfolgreiches Leben führen zu können. Weitere Herzensthemen sind für sie Diversity und die Gleichberechtigung von Frauen im Berufsleben. Dazu fordert sie massiv verbesserte Betreuungsangebote für Kinder wie flexible Kita-Plätze und Ganztagsschulen ebenso wie Frauenquoten. Im Übrigen plädiert sie für nachhaltiges Denken und Handeln – in den Unternehmen wie privat.
(Credit: Maria Schulz)

Tupoka Ogette ist langjährige Aktivistin und Rassismusexpertin. 2017 erschien ihr Buch „Exit Racism – rassismuskritisch denken lernen“, mit dem sie seitdem regelmäßig auf Lesungen im ganzen Land unterwegs ist und Menschen über institutionellen und strukturellen Rassismus aufklärt. Tupoka Ogette scheut sich nicht davor, unangenehme Fragen zu stellen. Mit viel Einsatz konnte sie in über 500 Workshops, Beratungen, Tagungen und Vorträgen bisher bereits um die 10.000 Menschen erreichen. Zum einen will Tupoka Ogette mit ihrer Arbeit rassismuskritisch informieren. Zum anderen will sie aber auch Empowerment-Räume für Betroffene bereitstellen, damit niemand das Gefühl haben muss, alleine dazustehen. (Credit: Stephen Lawson)

Tupoka Ogette, Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung

Tupoka Ogette ist langjährige Aktivistin und Rassismusexpertin. 2017 erschien ihr Buch „Exit Racism – rassismuskritisch denken lernen“, mit dem sie seitdem regelmäßig auf Lesungen im ganzen Land unterwegs ist und Menschen über institutionellen und strukturellen Rassismus aufklärt. Tupoka Ogette scheut sich nicht davor, unangenehme Fragen zu stellen. Mit viel Einsatz konnte sie in über 500 Workshops, Beratungen, Tagungen und Vorträgen bisher bereits um die 10.000 Menschen erreichen. Zum einen will Tupoka Ogette mit ihrer Arbeit rassismuskritisch informieren. Zum anderen will sie aber auch Empowerment-Räume für Betroffene bereitstellen, damit niemand das Gefühl haben muss, alleine dazustehen.
(Credit: Stephen Lawson)

Als Kinder flohen die Schwestern Wana und Hila Limar von Kabul nach Hamburg. Heute arbeitet Wana als Redakteurin und Moderatorin und Hila ist Architektin. Über die Organisation Visions for Children e.V., deren Vorstandsvorsitzende Hila ist, engagieren sich die beiden schon lange ehrenamtlich für die Verbesserung von Bildungschancen von Kindern vor allem in Krisenregionen in Afghanistan und Uganda und setzen sich so aktiv gegen Fluchtursachen in den Ländern ein. Wana und Hila wissen außerdem, wie schwierig es für Menschen, die neu in Deutschland sind, sein kann, Anschluss und ein Gefühl von Heimat zu finden. Deshalb unterstützen sie auch Einzelbetreuungen und Gruppenaktivitäten für Geflüchtete. Mit ihrem Engagement sind die beiden Schwestern Vorbilder für eine offen gelebte und soziale Willkommenskultur. (Credit: Nielab Schahrochie)

Wana und Hila Limar, Moderatorin und Architektin

Als Kinder flohen die Schwestern Wana und Hila Limar von Kabul nach Hamburg. Heute arbeitet Wana als Redakteurin und Moderatorin und Hila ist Architektin. Über die Organisation Visions for Children e.V., deren Vorstandsvorsitzende Hila ist, engagieren sich die beiden schon lange ehrenamtlich für die Verbesserung von Bildungschancen von Kindern vor allem in Krisenregionen in Afghanistan und Uganda und setzen sich so aktiv gegen Fluchtursachen in den Ländern ein. Wana und Hila wissen außerdem, wie schwierig es für Menschen, die neu in Deutschland sind, sein kann, Anschluss und ein Gefühl von Heimat zu finden. Deshalb unterstützen sie auch Einzelbetreuungen und Gruppenaktivitäten für Geflüchtete. Mit ihrem Engagement sind die beiden Schwestern Vorbilder für eine offen gelebte und soziale Willkommenskultur.
(Credit: Nielab Schahrochie)

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