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04.04.2017

09:23 Uhr

Yahoo-Chefin

Marissa Mayer zieht wohl nicht mit zu Verizon

Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird laut einem Bericht nach der Übernahme durch Verizon das Unternehmen verlassen. Fraglich ist allerdings, ob sie ihren „goldenen Fallschirm“ voll ausgezahlt bekommt.

Der Yahoo-Chefin steht nach bisherigen Angaben ein „goldener Fallschirm“ von bis zu 23 Millionen Dollar zu. dpa

Marissa Mayer

Der Yahoo-Chefin steht nach bisherigen Angaben ein „goldener Fallschirm“ von bis zu 23 Millionen Dollar zu.

SunnyvaleDie bisherige Yahoo-Chefin Marissa Mayer wird laut einem Medienbericht den Web-Pionier nach Abschluss der Übernahme durch den Telekom-Konzern Verizon verlassen. Die finanziellen Konditionen ihres Rückzugs würden noch ausgehandelt, berichtete das über Entwicklungen bei Yahoo traditionell gut informierte Blog „Recode“ am Dienstag.

Mayer steht nach bisherigen Angaben ein „goldener Fallschirm“ von bis zu 23 Millionen Dollar zu. Die Frage ist, ob sie nach der schwachen Geschäftsentwicklung in ihren vier Jahren an der Yahoo-Spitze und den Hacker-Attacken mit mehr als einer Milliarde betroffener Nutzerkonten die volle Auszahlung bekommt.

Yahoos-Chefin Marissa Mayer: Goodbye, Bonus

Yahoos-Chefin Marissa Mayer

Goodbye, Bonus

Die schlechten Nachrichten für Yahoo-Chefin Marissa Mayer werden einfach nicht weniger. Nun wird sie auf ihren Bonus in Höhe von 14 Millionen Dollar verzichten und verteilt das Geld unter ihren Mitarbeitern.

Dass der Rest von Yahoo nach dem Verkauf des Webgeschäfts an Verizon eine neue Führungsspitze ohne Mayer bekommt, ist bereits bekannt. Die verbliebene Firma wird vor allem aus Beteiligungen an der Handelsplattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen und soll Altaba heißen. Mayer, eine einstige Star-Managerin von Google, kam als Retterin zum schwächelnden Web-Dino Yahoo, es gelang ihr jedoch trotz teurer Zukäufe nicht, den Rückgang der Werbeeinnahmen zu stoppen.

Verizon will sein bisheriges AOL-Webgeschäft und den Zukauf Yahoo in einer neuen Dachgesellschaft mit dem Namen Oath (Schwur) zusammenführen. AOL-Chef Tim Armstrong bestätigte den Namen bei Twitter, nachdem die Website „Business Insider“ darüber berichtet hatte. Verizon gehört über AOL bereits unter anderem die Online-Zeitung „Huffington Post“

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Von

dpa

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