Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

26.09.2019

20:18

Wirtschaft, Handel & Finanzen

Bundestag billigt Freundschaftsvertrag mit Frankreich

Quelle:dpa

Die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich findet im Bundestag breite Unterstützung. Die Mehrheit der Abgeordneten billigte am Donnerstagabend den Aachener Vertrag, den Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron im Januar unterzeichnet hatten. Der Freundschaftspakt, der den Élysée-Vertrag von 1963 ergänzt, sieht eine engere Zusammenarbeit in europapolitischen Fragen vor sowie eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik. Auch die wirtschaftliche Integration soll vertieft werden.

Der frühere EU-Parlamentspräsident Martin Schulz Der frühere EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) erklärte, die deutsch-französische Zusammenarbeit sei wichtiger als je zuvor, um das europäische Gesellschaftsmodell gegen Angriffe zu verteidigen. Widerstand kam jedoch von der AfD und der Linksfraktion. Der AfD-Abgeordnete Norbert Kleinwächter bezeichnete den Vertrag als hochproblematisch, weil darin eine militärische Bündnisverpflichtung vorgesehen sei. Fabio de Masi von der Linken beklagte, gemeinsamen Rüstungsprojekten werde mehr Raum eingeräumt als der Beseitigung sozialer Ungleichheit.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×